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Thülen

www.thuelen.org

Ob Thülen mit jenem "Tiuhili" identifiziert werden kann, das dem Kloster Corvey etwa 836 zufiel, läßt sich nicht mehr sicher ausmachen; jedenfalls geht die Gründung zunächst einer Kapelle St. Dionysius auf Corvey zurück. Im 19. Jahrhundert Sitz und Namensgeber des Amtes Thülen, dem die meisten heutigen Briloner Dörfer angehörten. Thülen hat etwa 1000 Einwohner.

Pfarrkirche St. Dionysius:
Die St. Dionysius Pfarrkirche ist die älteste Kirche im Briloner Raum und wurde schon um 1175 erwähnt, die Entstehung wird allerdings früher datiert. Die Pfeilerbasilika besitzt einen sehr schönen Barockaltar mit sehenswertem Taufstein.

Kreuzweg Stemmel:
Sehenswert ist der Kreuzweg, der auf den Stemmel, den Thülener Hausberg, führt. Vom Stemmel bieten sich herrliche Ausblicke.

Flugplatz:
Vom nahegelegenen Flugplatz sind nach Absprache Rundflüge möglich.

Bachschwinden mit Schwalglöchern:
Das Kalkmassiv der Briloner Hochfläche ist von vielen Klüften durchzogen. Die Niederschläge versickern darin und fließen dann unterirdisch ab. So haben sich auch nur einige wenige schwach eingesenkte Talformen entwickelt, die zudem fast ständig trocken liegen. Permanent fließende Gewässer gibt es nicht. Denn sobald die Bäche aus dem umliegenden Bergen die Briloner Hochfläche erreichen, verschwinden sie plötzlich. Die zum Teil 10 m in die Hochfläche eingesenkten Schwalgen oder Bachschwinden lassen sich fast überall genau lokalisieren.

Die versinkenden Bäche haben bei den Schwalglöchern Talschlüsse gebildet, die nicht selten die Form bachaufwärts geöffneter Amphitheater aufweisen. Bei starken Niederschlägen oder Schneeschmelze vermögen sie das Wasser bisweilen nicht zu fassen, es kommt zu Aufstauungen. Für kürzere Zeit bilden sich dann kleine Seen. Eine der Bachschwinden auf der Briloner Hochfläche liegt westlich von Thülen zwischen den Kalkgruppen Feldberg und Schaaken.

Kalkspatvorkommen:
In diesem Jahrhundert wurde auf der Briloner Hochfläche Kalkspat abgebaut, auch das "weiße Gold" Brilons genannt. 90 % der in Deutschland geförderten Kalkspate stammten von der Briloner Hochfläche. 1985 wurde der Betrieb eingestellt. In der Nähe Thülens finden sich zwei Industriedenkmäler, die Gruben Grüberg und Eichholz 1, zwei der wenigen in Deutschland noch erhaltenen Bergwerke.


Weitere Infos: www.thuelen.org

 
 
 
 

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