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Radlinghausen

In dem 1306 erstmalig erwähnten Ort war seit dem 14. Jahrhundert die Familie von Scharfenberg begütert, ehe 1493 Henneke von Hanxlede als deren Nachfolger dem Kloster Bredelar den damals verlassenen Ort verkaufte, unter deren Herrschaft Radlinghausen neu besiedelt wurde. Die kleine, ländlich strukturierte Ortschaft hat etwa 150 Einwohner und ist das einzige noch erhaltene Wagendorf in Nordrhein-Westfalen.

Anfang der 90er Jahre wurde in Radlinghausen im Zuge des laufenden Flurbereinigungsverfahrens eine Dorferneuerung durchgeführt. Das Dorf ist über die Jahrhunderte bis zum heutigen Tag landwirtschaftlich strukturiert gewesen. Von ehemals 10 landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben sind zur Zeit noch 3 Betriebe übrig geblieben. Weitere 5 Betriebe werden im Nebenerwerb bewirtschaftet. Ansonsten ist 1 Handwerksbetrieb im Ort ansässig. 

Besonderheiten:
-ein großer Teich in der Dorfmitte,
-die in Westfalen seltene Siedlungsform eines Doppelrundlings, mit dem Teich und einem Dorfanger als Fixpunkte,
-Fundstellen von Quarzkristallen (im Volksmund Donnerkiele) und
-eine schöne Kapelle, die 1947/49 in Eigenleistung aus Kalkstein-Bruchsteinen erbaut wurde


Windkraftanlagen:
Aufgrund seiner topographischen Lage ist das Gebiet um Radlinghausen als Standort für Windkraftanlagen geeignet.

 
 
 
 

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